7 regionale Superfoods

Exotik adé! Wir zeigen euch regionale Superfoods, dies schon immer in unserem Heimatland gab. 

Was ist ein “Superfood” und warum sind sie so gesund?

Superfoods sind pflanzliche Lebensmittel, die im Vergleich zu den ‘normalen’ Lebensmitteln eine hohe Konzentration von Nährstoffen aufweisen. So hat Quinoa beispielsweise im Vergleich zu Weizen zwei mal mehr Eisen und 50 Prozent mehr Vitamin E.

Die regelmäßige Einnahme von Superfoods soll eine positive Wirkungen auf den Körper haben und sogar Krankheiten vorbeugen können. Gefühlt kommt jedes Jahr ein neues, exotisches Superfood in die Medien und erfreut sich schnell vielen Anhängern. Was eins mit Mandeln anfing wurde bald von weit exotischerem wie Chia-Samen, Quinoa und Açai Beeren abgelöst. 

Warum so weit weg gucken, wenn gutes auch so nah sein kann?

Die meisten Superfoods in den deutschen Supermarktregalen stammen aus exotischen Ländern. Beispielsweise kommen die Chia-Samen aus Mexiko und das Quinoa aus dem Hochgebirge Südamerikas. Die langen Transportwege wirken sich hierbei nicht nur negativ auf die Umwelt aus, sondern verteuern die Produkte um ein Vielfaches. Die versprochene Wunderwirkung kann hierbei auch in regionalen Produkten gefunden werden.  Denn in vielen Fällen stecken hinter dem Hype des Superfoods einige versteckte Marketing Tricks, um unsere Nachfrage nach dem Produkt zu steigern. Wer schlau ist, schaut sich deshalb mal in Deutschland um.

Welche regionalen Superfoods gibt es?

Wir haben euch eine kleine Übersicht zusammengestellt, welche exotischen Superfoods eine heimische Kopie haben und nicht nur in Sachen Preis, sondern vor allem regional und in jedem Supermarkt zu finden sind. 

7 regionale Superfoods aus dem deutschen Supermarkt

1. Chia = Leinsamen

Chia-Samen kannst du ganz einfach mit Leinsamen ersetzen. Geschrotet und eingeweicht können Sie für Veganer sogar zum Ei-Ersatz beim Backen werden. Leinsamen lassen sich genau wie Chia-Samen ganz toll als Müsli- und Salat-Topping, aber auch gebacken in Brot einsetzen.

2. Natives Olivenöl = Leinöl

Natives Olivenöl - welches übrigens nicht erhitzt werden sollte - lässt sich großartig durch das wertvolle Leinöl ersetzen. Das Leinöl macht sich durch seinen nussigen Geschmack toll in Salaten. Ein Tipp vieler Gesundheitsgurus ist, täglich einen Esslöffel Leinöl vor dem Frühstück zu essen. Der ultimative Kick für deine Abwehrkräfte!

3. Quinoa = Hirse

Hirse ähnelt Quinoa in jeglicher Hinsicht. Geschmack, Konsistenz und Kochweise sind fast identisch. Das tolle an Hirse ist, dass es ebenfalls ein Pseudogetreide, extrem nährstoffreich und glutenfrei ist. Du kannst aus Hirse auch großartig ein glutenfreies Hirse-Porridge kochen.

4. Kalifornische Mandeln = Kürbis- und Sonnenblumenkerne

Ein Großteil der Mandeln, die auf der Welt verzehrt werden, stammen aus Kalifornien. Dabei wird oft vergessen, dass regionale Kerne von Kürbis und Sonnenblumen ebenso nährstoffreich sind. Nicht nur eine tolle knackige Überraschung in jedem Salat, sondern auch großartig in Brot, fein gehackt als Kuchenboden oder gemahlen als Mehlalternative.

5. Isländischer Skyr = Magerquark

Der Isländische Skyr ist durch seine leichte Säurenote, seinen geringen Fett- aber hohen Eiweißanteil besonders beliebt. Der deutsche Quark besitzt fast eine identische Zusammensetzung. So lässt sich Skyr ganz toll durch den regionalen und sehr viel günstigeren Magerquark ersetzen. Dazu einfach die gewünschte Menge Quark mit der Hälfte Wasser in der Schale cremig aufschlagen. Ein besonders gesunder Snack, lecker mit etwas Honig, Zimt und Beeren.

6. Südamerikanische Açaibeeren = Heidelbeeren

Açaibeeren haben tolle Eigenschaften. Dank vieler Antioxidantien und gesunden Mineralien und sollen die Wunderbeeren Südamerikas detoxen, schlank machen und Alterungsprozess des Körpers verlangsamen. Nicht nur vom Aussehen, aber auch von Ihren großartigen Nährstoffgehalt, ähnelt die Açai der deutschen Blaubeere stark. Deshalb kannst du die regionale Heidelbeere 1:1 mit der exotischen Açai in deinem Smoothie oder deiner Bowl ersetzen. Tipp: Im Sommer Heidelbeeren frisch pflücken, einfrieren und das ganze Jahr genießen.

7. Kanadischer Ahornsirup = Zuckerrübensirup

Der deutsche Zuckerrübensirup ist nicht nur eine besonders gesunde Zuckeralternative, sondern auch eine regionale und günstige Alternative zum kanadischen Ahornsirup. Der eingekochte Zuckerrübensaft enthält zudem wichtige Mineralien wie Magnesium, Calcium und Eisen. Zuckerrübensirup kann daher wunderbar zum Kochen oder Backen verwendet werden, da Honig beispielsweise nicht erhitzt werden soll.

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